Der Tag der Hochzeit ist für viele einer der Höhepunkte des eigenen Lebens. Bei der Hochzeit geht es jedoch nicht nur um den einen großen Tag, sondern es beginnt ein gemeinsamer Weg. Sowohl der große Tag als auch der Beginn des neuen Lebensabschnittes wollen gut vorbereitet sein. Von den tausend Fragen, die sich ein Brautpaar dabei stellt, versuchen wir hier einige zu beantworten, die sich auf die kirchliche Trauung beziehen.

Wann melden wir uns zur Hochzeit an?

Eine Hochzeit benötigt eine gute Vorbereitung. Deshalb ist es sinnvoll, sich im Herbst des Jahres vor der Hochzeit schon einmal im Pfarrbüro St. Jakobus, Tel. 06181/95900 zu melden, um einen Termin für die Hochzeit festzulegen. Mit dem Priester, der die Trauung leitet, findet circa sechs Wochen vor der Trauung mindestens ein Gespräch statt, wo das Ehevorbereitungsprotokoll ausgefüllt und der Gottesdienst besprochen wird.


Müssen wir vor der kirchlichen Hochzeit standesamtlich verheiratet sein?

Seit einigen Jahren erlaubt der Staat auch rein kirchliche Hochzeiten ohne vorhergehende standesamtliche Trauung. Da diese Hochzeit jedoch vom Staat nicht anerkannt wird, ergeben sich aus einer rein kirchlichen Hochzeit eben auch Nachteile: Kein Erbrecht für die Ehepartner, keine Auskunft bei schwerer Krankheit des Ehepartners durch Ärzte und Krankenhäuser, keine steuerlichen Vorteile... Die Kirche empfiehlt deshalb weiterhin die standesamtliche Hochzeit vor der kirchlichen Trauung.


Welche Dokumente benötigen wir?

Sie müssen nachweisen, dass sie noch nicht verheiratet sind. Wenn Sie in St. Jakobus getauft wurden, können wir dies im Taufbuch selbst nachprüfen. Sind Sie nicht hier getauft, benötigen Sie einen "Auszug aus dem Taufbuch", den Sie in Ihrer Taufpfarrei in der Regel kostenlos erhalten. Dieser Auszug sollte nicht älter als drei Monate sein. Sie benötigen den Auszug bei Ihrem Traugespräch. 

Außerdem ist es sinnvoll, das Datum Ihrer Firmung zu kennen, da dies auch in die Formulare eingetragen wird. Evangelische Ehepartner müssen anstelle des Nachweises durch den Auszug aus dem Taufbuch einen feierlichen Eid leisten, dass sie unverheiratet sind. 

Wenn Ihre standesamtliche Trauung stattgefunden hat, geben Sie bitte auch einen Nachweis darüber beim Traugespräch ab.


Was ist, wenn ein Partner nicht katholisch ist?

Eine Trauung mit einem christlichen Partner einer anderen anerkannten Konfession ist in der Regel kein Problem mehr. Ist der Partner kein Christ oder aus der Kirche ausgetreten, benötigt man eine Ausnahmegenehmigung. Der ungetaufte Partner muss bereit sein, den christlichen Glauben des Ehepartners zu respektieren und anzuerkennen. In der Regel ist auch diese Ausnahmegenehmigung kein Problem.